+++   22.09.2017 Kirmes in Siegritz  +++     
     +++   22.09.2017 Kirmes in Schmeheim  +++     
     +++   23.09.2017 Kirmes in Siegritz  +++     
     +++   23.09.2017 Kirmes in Schmeheim  +++     
     +++   23.09.2017 Herbstfest "Kartoffel und Co."  +++     
     +++   24.09.2017 Herbstfest "Kartoffel und Co."  +++     
     +++   29.09.2017 Kirmes in Lengfeld  +++     
     +++   30.09.2017 Kirmes in Lengfeld  +++     
     +++   01.10.2017 Kirmes in Lengfeld  +++     
     +++   20.10.2017 Kirmes in Reurieth  +++     
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Breitbandversorgung

März 2017

Schnelles Internet auch für Gemeinden der VG Feldstein - Fördermittelantrag ist gestellt

 

Schnelles Internet mit Übertragungsrate von 50 Mbit/S im Download, mindestens jedoch mit 30 Mbit/s soll nach den Willen von Bund und Ländern bald überall in Deutschland verfügbar sein - so auch in den Gemeinden der VG Feldstein. Um dies realisieren zu können, hatten die Gemeinden bereits im vergangenen Jahr den Entschluss gefasst, sich um Fördermittel aus dem Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau zu bemühen, da ein eigenwirtschaftlicher Ausbau aufgrund der Haushaltslagen der Gemeinden nicht oder nur schwer zu realisieren ist. Über das ausgerufene Förderprogramm des Bundes sowie die Co-Finanzierung des Landes Thüringen werden Fördermittel sowohl für die notwendige Planung und Vorbereitung eines derartigen Ausbauprojektes als auch der spätere Ausbau selbst gefördert.

Einen ersten wesentlichen Schritt auf den Weg zum eigentlichen Fördermittelantrag für den Breitbandausbau konnte die VG Feldstein bereits im vergangenen Jahr mit der Bewilligung von Fördermittel für Beraterleistungen in Höhe von 50.000 Euro bewältigen (wir berichteten im Amtsblatt Juni 2016). Mit diesem Betrag fördert der Bund sog. Beraterleistungen, die die Planung und Durchführung von Vorhaben wie das unsere und damit die Entwicklung förderfähiger Projekte und Beantragung entsprechender Fördermittel für anschließende Ausbauprojekte erleichtern.

Da zum Zeitpunkt der Bewilligung der Fördermittel für die Beraterleistung die VG schon Hinweise erhalten hatte, dass es sinnvoll wäre, für möglichst große Gebiete die Planung des Breitbandausbaus in Auftrag zu geben und den Fördermittelantrag hierauf auszurichten, haben wir bereits vor Beginn der Planungsphase das Projektgebiet über die Gemeinden der VG auf die Stadt Themar und deren Ortsteile Wachenbrunn und Tachbach ausgeweitet.

Die Fördermittel hat die VG in den zurückliegenden Monaten zweckentsprechen und zielgerichtet genutzt und nach Ausschreibung die MRK Media AG Dresden mit der Erfassung der Ist-Situation, der notwendigen Planung eines Breitbandausbaus sowie Erstellung einer Handlungsempfehlung für die Gemeinden sowie die Stadt Themar und Erarbeitung der notwendigen Unterlagen für den dann eigentlichen Fördermittelantrag beauftragt.

Wesentlicher Inhalt des Auftrages des beauftragten Planungsbüros war es, die Regionen und ganz konkret Haushalte in den Gemeinden der VG und der Stadt Themar , die über noch keinen Breitbandausbau - also Netzübertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 30 Mbit pro Sekunde verfügen und wo dies nicht durch die Telekommunikationsfirmen in den nächsten drei Jahre geplant ist - also die sogenannten „weißen Flecken“ adressgenau zu erkunden. Denn nur der Ausbau dieser weißen Flecken, also die Anschlüsse, welche als unterversorgt gelten und für die auch keine Telekommunikationsunternehmen in den nächsten 3 Jahren einen eigenwirtschaftlichen Ausbau planen, ist förderfähig.

Maßgeblich für die Feststellung, welche Gebiete als unterversorgt gelten und wo Telekommunikationsunternehmen in den nächsten 3 Jahren keinen eigenwirtschaftlichen Ausbau planen sind zum einen der Breitband- bzw. Infrastrukturatlas für Deutschland sowie auch die Angaben der Telekommunikationsunternehmen selber und nicht zuletzt das vorgeschriebene und in Regie des Landkreises erfolgte Markterkundungsverfahren.

Im Rahmen des Markterkundungsverfahrens gaben die in der Region vertretenen Telekommunikations-unternehmen für das gesamte Projektgebiet bekannt, ob und in welcher Form der eigenwirtschaftliche Breitbandausbau in den nächsten 3 Jahren geplant ist. Anhand dieser Angaben war es dann Aufgabe des beauftragten Planungsbüros diejenigen Regionen und hier nahezu adressgenau die sogenannten „weißen Flecken“ festzustellen, welche letztendlich aufgrund fehlender Betätigung bzw. fehlenden Ausbauinteresses der Telekommunikationsunternehmen nur über den Ausbau durch die Gemeinden versorgt werden können.

Hierbei kam es natürlich zu verschiedenen Situationen in den einzelnen Gemeinden, wobei im Ergebnis in 12 Gemeinden der VG und in der Stadt Themar insgesamt 363 Haushalte festgestellt werden konnten, die als unterversorgt gelten und nicht von einer Ausbauansage der Telekommunikationsunternehmen erfasst sind. Diese betroffenen Haushalte verteilen sich wiederum sehr unterschiedlich auf die einzelnen Gemeinden, zum Teil sind nahezu alle Haushalte der Gemeinde betroffen, in anderen Fällen nur einzelne. Im Ergebnis des Markterkundungsverfahrens und der hier abgegebenen Erklärungen der Telekommunikationsunternehmen war auch festzustellen, dass in den Gemeinden Beinerstadt, Dingsleben, Eichenberg und Ehrenberg keine „weißen Flecken“ im Sinne der Förderrichtlinie bestehen und diese Gemeinden somit aufgrund der Förderkriterien nicht von den Fördermitteln partizipieren können.

In Vorlage des Ergebnisses der MRK Media AG haben die betroffenen 12 Gemeinden sowie die Stadt Themar beschlossen, für den Ausbau und die Förderung ein Projektgebiet zu bilden und die VG Feldstein mittels Beschlüssen und Zweckvereinbarung mit der Aufgabe „Versorgung der Gemeinden und Stadt mit breitbandigen Internet“ im Rahmen des Bundesförderprogrammes beauftragt. Im Gegenzug hat die Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft in der Sitzung am 31.01.2017 die Aufgabenübernahme beschlossen.

Für den Ausbau selbst haben die Gemeinden nach langer Diskussion der Ergebnisse und der Handlungsempfehlungen des Planungsbüros MRK Media AG den Ausbau der sogenannten weißen Flecken im Rahmen des sog. Wirtschaftlichkeitslückenmodels mit FTTC- Technologie beschlossen. Die Kosten für diesen Ausbau sind im Rahmen der ersten Grobplanungen für die Fördermittelbeantragung auf zirka 2 Millionen Euro veranschlagt, wobei wir von einer Fördermittelquote des Bundes von 70% und des Landes Thüringen von 20% ausgehen. Das Land Thüringen selbst hat bereits seine Unterstützung bei einer positiven Entscheidung des Bundes über den Fördermittelantrag gegenüber der VG schriftlich zugesagt.

Der von den Gemeinden aufzubringende voraussichtliche Gesamteigenanteil von 10% der Kosten beläuft sich demnach auf zirka 200.000 Euro, wobei auch hier die Einzelanteile jeder Kommune je nach zu versorgenden Haushalten stark variieren. Die Verwaltung der VG Feldstein hat am 24.02.2017 den Antrag auf Fördermittel für den Breitbandausbau fristgemäß beim Bund eingereicht. Nun bleibt abzuwarten, ob dieser sich im Scoring-verfahren des Bundes gegen die Anträge anderer Kommunen durchsetzen kann und erfolgreich ist. Mit einer Entscheidung ist mithin erst Anfang des III. Quartals dieses Jahres zu rechnen. Erst wenn es eine Förderzusage des Bundes gibt, kann die konkrete Ausbauplanung in Auftrag gegeben werden und der Breitbandausbau in der VG Feldstein Fahrt aufnehmen, so dass mit der tatsächliche Umsetzung in 2018/2019 zu rechnen ist.

 

 

 

 

 

Die Verwaltungsgemeinschaft Feldstein setzt sich im Auftrag ihrer Mitgliedsgemeinden seit Langem für den Ausbau von schnellen Internetverbindungen ein. Einerseits gibt es Mitgliedsgemeinden, die über die bekannte DSL-Technik ausreichend versorgt sind. Aber andererseits gibt es viele Gemeinden innerhalb der VG, die keine oder nur eine sehr langsame Internetverbindung haben.

Durch eine neue Mobilfunktechnologie (LTE oder 4G), die auf der Basis der freigewordenen Frequenzen des alten terrestrischen Fernsehens funktioniert, wird seit Oktober 2011 eine Grundversorgung einiger bisher unterversorgter Orte (z.B. Grub, Eichenberg, Ahlstädt, Bischofrod, Neuhof) mittels Funk möglich.

In anderen Gemeinden wird weiterhin versucht, eine kabelgebundene Lösung zu realisieren. Aktuell wird für die Gemeinde Grimmelshausen ein Fördermittelverfahren durchgeführt.

 

 

Siegritz und Ehrenberg mit 50 MBit/s versorgt

Im Ortsteil Siegritz der Gemeinde Reurieth sowie in der Gemeinde Ehrenberg ist ein Breitbandausbau durch die Mitnutzung einer Stromtrasse möglich geworden. Am 28.02. und 29.03.2012 wurden durch die Thüringer Netkom und die Firma Encoline Informatiosveranstaltungen in Siegritz und Ehrenberg durchgeführt. Nachdem in den beiden Orten die jeweils notwendige Mindestteilnehmerzahl erreicht worden war, wurde die bauliche und technische Umsetzung durchgeführt. Seit Sommer 2012 ist nunmehr eine Versorgung mit bis zu 50 MBit/s (VDSL) möglich. Das Endkundengeschäft nimmt im Auftrag der Netkom die Firma encoline aus Gera war (sogenannter Provider).

 

logo netkom.gif                Encoline.jpg

 

 

 

In Beinerstadt, St. Bernhard und Dingsleben sind Baumaßnahmen abgeschlossen

Auch die Gemeinden Beinerstadt, St. Bernhard und Dingsleben bemühen sich um einen kabelgebundenen Ausbau und haben im März 2012 einen gemeinsamen Förderantrag nach der neuen Förderrichtlinie des Thüringer Wirtschaftsministeriums gestellt. Die Thüringer Aufbaubank und das Thüringer Wirtschaftsministerium haben Ende Juli 2012 die Fördermittel bewilligt. Daraufhin wurde der Auftrag an die Thüringer Netkom erteilt. Im letzten Quartal 2012 wurden die notwenigen Glasfaserleitungen verlegt und die Technik aufgebaut. Seit dem 14.12.2012 ist in den drei Gemeinden eine Versorgung mit bis zu 50 MBit/s (VDSL) technisch möglich und die Kunden werden je nach den persönlichen Vertragslaufzeiten nach und nach umgeschaltet.

 

Die Fördermittel stammen aus dem europäischen Fördertopf "EFRE" und betrugen für dieses Projekt 104.860,01 Euro. Weitere 20.972 Euro wurden aus Mitteln des Freistaats Thüringen bewilligt.

 

 

EFRE-Logo

 

 

Förderbescheid für Grimmelshausen eingetroffen

 

Die von der Gemeinde Grimmelshausen beantragten Fördermittel aus dem Förderprogramm "EFRE" wurden von der Thüringer Aufbaubank mit Bescheid vom 28.03.2013 bewilligt. Somit konnte auch für Grimmelshausen die Erschließung mit breitbandigen Internetanschlüssen (VDSL mit bis zu 50 Mbit/s)  beginnen. Am 29. April 2013 wurden zunächst die Einwohner durch die Firmen Thüringer Netkom und Encoline über die neuen technischen Möglichkeiten unterrichtet.

 

Grimmelshausen seit 23.08.2013 "am Netz"

 

Die Baumaßnahmen erfolgten im Juli und August 2013. Seit dem 23.08.2013 ist der Anschluss nunmehr realisiert, somit können alle Interessierten jetzt je nach Laufzeit ihrer bisherigen Verträge an das neue schnelle Internet angeschlossen werden.

 

 

 

Übersicht zu den möglichen Geschwindigkeiten (Stand 09/2013)

 

Gemeinde Technik / Geschwindigkeit
Ahlstädt LTE / bis zu 50 Mbit/s
Beinerstadt VDSL / bis zu 50 Mbit/s
Bischofrod LTE / bis zu 50 Mbit/s
OT Keulrod LTE / bis zu 50 Mbit/s
Dingsleben VDSL / bis zu 50 Mbit/s
Ehrenberg VDSL / bis zu 50 Mbit/s + LTE
Eichenberg LTE / bis zu 50 Mbit/s
Grimmelshausen VDSL / bis zu 50 Mbit/s
Grub LTE / bis zu 50 Mbit/s
Henfstädt DSL / bis zu 6 Mbit/s + LTE
Kl. Veßra DSL / bis zu 3 Mbit/s + LTE
OT Neuhof LTE / bis zu 50 Mbit/s
Lengfeld DSL / bis zu 6 Mbit/s + LTE
Marisfeld DSL / bis zu 16 Mbit/s
Oberstadt DSL / bis zu 6 Mbit/s
Reurieth DSL / bis zu 16 Mbit/s
OT Siegritz VDSL / bis zu 50 Mbit/s
OT Trostadt DSL / bis zu 16 Mbit/s
Schmeheim DSL / bis zu 6 Mbit/s
St. Bernhard VDSL / bis zu 50 Mbit/s

 

 

 

 

Weitergehende Informationen zum Thema können Sie auf folgenden Internetseiten finden:

 

 

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