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Sport_Freizeit

NEWS 15.07.2020

Angepasste Corona-Infektionsschutz-Verordnung für Schulen, Kindergärten und Sport


Erstellt von Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

 

Der Thüringer Minister für Bildung, Jugend und Sport Helmut Holter hat am Mittwoch, 8. Juli 2020, die Änderungsverordnung zur Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2-KiSSP-VO) unterzeichnet. Sie kann damit im Gesetz- und Verordnungsblatt verkündet werden, soll – nach Verkündung – am 16. Juli 2020 in Kraft treten und gilt bis zum 30. August 2020.

In der Verordnung werden die wesentlichen Infektionsschutzregeln für die genannten Bereiche, wie das Prinzip fester Gruppen in Grundschulen und Kindergärten, bis zum Ende der Sommerferien fortgeschrieben, mit einigen Anpassungen:

Leichte Lockerungen bei Betretungsverboten an Schulen und Kindergärten

Es gelten weiterhin Betretungsverbote in Schulen und Kindergärten für Personen mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19-Erkrankung, insbesondere einer akuten Atemwegserkrankung oder einem akuten Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns. Der bisherige Passus über Betretungsverbote für „Personen mit jeglichen Erkältungssymptomen, wie Husten, Fieber und Halsschmerzen“ entfällt. Es gelten jedoch weiter die allgemein bekannten Regeln an Schulen und Kindergärten, dass an Infektionskrankheiten erkrankte Kinder nicht in Schulen und Kindergärten gehen dürfen. Die Entscheidung über die Betretungsverbote trifft die Einrichtungsleitung.

Atteste

Personen, die einen höchstens 48 Stunden alten Nachweis eines negativen Corona-Tests haben, dürfen die Einrichtungen besuchen. Gleiches gilt für Personen mit einem ärztlichen Attest, aus dem hervorgeht, dass unter Berücksichtigung der aktuellen Empfehlung des Robert Koch-Instituts zu Maßnahmen und Testkriterien bei COVID-19-Verdacht eine Testung auf eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 medizinisch nicht indiziert ist. Die Regelung ersetzt das bisherige Verfahren zu ärztlichen Unbedenklichkeitserklärungen.

Ferien

Die Ferienbetreuung an Schulen, inklusive bildungsunterstützender Angebote an weiterführenden Schulen, wird in festen Gruppenverbünden ermöglicht.

Jugendhilfe

Angebote der Jugendarbeit, Jugendverbandsarbeit, der Jugendsozialarbeit und der ambulanten Erziehungshilfe werden ermöglicht, wenn entsprechende Infektionsschutzkonzepte vorliegen. Auch hier gilt das Prinzip fester Gruppen.

Sport

Sportveranstaltungen im Freien mit bis zu 200 Zuschauern werden möglich. Voraussetzung ist ein vom zuständigen Gesundheitsamt genehmigtes Infektionsschutzkonzept der Sportveranstaltung. Das Infektionsschutzkonzept soll vor allem einen kontrollierbaren Ab- und Zugang sowie geeignete Maßnahmen berücksichtigen, die die Einhaltung des Mindestabstands gewährleisten.

 

Verordnung ab 15.07.2020


NEWS 12.06.2020

Wiederaufnahme Spielbetrieb von Blasorchestern und Chören 
 

Ab dem 13. Juni 2020 können Blasorchester und Chöre grundsätzlich auch wieder ihren Betrieb mit Publikumsverkehr aufnehmen. Sie benötigen in jedem Falle ein Infektionsschutzkonzept nach § 5 ThürSARS-CoV-2IfS-GrundVO. Darüber hinaus sind in jedem Falle die allgemeinen Infektionsschutzregeln des § 3 Abs. 1 bis 3  ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO einzuhalten. Bei Betrieb mit Publikumsverkehr sind die besonderen Infektionsschutzregeln nach § 4 ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO zu beachten. Sollte es sich um Angebote und Veranstaltungen mit Publikumsverkehr und in geschlossenen Räumen handeln, besteht auch hier die Pflicht zur Erfassung von Kontaktdaten gemäß § 3 Abs. 4 ThürSARSCoV-2-IfS-GrundVO. Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass Infektionsschutzkonzepte für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte, Orchesteraufführungen etc., die nicht unter das Verbot des § 7 Abs. 2 ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO (Volksfeste etc.) fallen, zusätzlich zu den allgemeinen Angaben einen kontrollierten Zu- und Abgang sowie eine Teilnahme ausschließlich auf Sitzplätzen zu berücksichtigen haben. Die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 m in alle Richtungen ist auch hier sicherzustellen. 

 

Sport ab 13. Juni 2020 wieder möglich, wenn Infektionsschutzkonzepte vorliegen

- Medieninformation Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

 

Das Thüringer Sportministerium wird zum Sonnabend, 13. Juni 2020, die Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Kindertageseinrichtungen, Schulen und für den Sportbetrieb in Kraft setzen. Damit ist in Thüringen auch wieder Trainings- und Wettkampfbetrieb im organisierten Sport möglich. „Es freut mich, den Thüringer Sportlerinnen und Sportlern nun dieses lang erwartete Signal geben zu können“, so Sportminister Helmut Holter. „Wichtig bleibt, sich an die jeweiligen sportartspezifischen Infektionsschutzregeln zu halten.“

Erlaubt ist ab 13. Juni insbesondere wieder der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und nicht-öffentlichen Sportanlagen sowie auch außerhalb dieser Anlagen im Freien. Voraussetzung ist allerdings, dass ein sportartspezifisches Infektionsschutzkonzept vorliegt, das sich nach den Vorgaben des jeweiligen Sportfachverbandes richtet sowie für jede Sportanlage vorgehalten und berücksichtigt wird. Sportartspezifische Infektionsschutzkonzepte sind auf Verlangen der zuständigen Gesundheitsbehörde vorzulegen. Die für die Durchführung des jeweiligen Sportbetriebs verantwortliche Person oder Organisation, insbesondere der Sportverein, hat für die Einhaltung der Infektionsschutzkonzepte Sorge zu tragen.

Es gelten zudem folgende Maßgaben:

  • Der Sportbetrieb im Freien ist dem Sportbetrieb in geschlossenen Räumen vorzuziehen.
  • Der Sportbetrieb im Freien unter Einhaltung des Mindestabstands kann auch in Gruppen von mehr als elf Personen stattfinden.
  • Zur Verringerung des Infektionsrisikos sollen vorrangig Übungs- und Wettkampfformen gewählt werden, bei denen die Einhaltung des Mindestabstandes gewährleistet werden kann.
  • Nur bei Sportarten, die nicht ohne direkten Körperkontakt betrieben werden können, darf von dem Mindestabstand abgewichen werden.
  • Sofern der Sportbetrieb in Gruppen stattfindet, soll eine Durchmischung der Gruppen vermieden werden. Sofern es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, können auch mehrere Gruppen gleichzeitig die Sportanlage nutzen.

Weiterhin muss für jede Trainings- und Wettkampfeinheit sowie andere Zusammenkünfte mehrerer Personen eine Teilnehmer- bzw. Anwesenheitsliste geführt werden. Diese muss vier Wochen lang sicher aufbewahrt und danach vernichtet werden.

Sportveranstaltungen mit Zuschauern bleiben entsprechend der aktuellen Verordnung des Gesundheitsministeriums weiter verboten; über Ausnahmen können die Gesundheitsämter entscheiden. Für den nicht-organisierten Freizeitsport gelten ebenfalls die allgemeinen Regelungen der Verordnung des Gesundheitsministeriums.

 

 

19.05.2020

 

Die Sporthallen des Landkreises Hildburghausen sind ab 2. Juni 2020 für den Vereinssport wieder geöffnet

Der Landkreis Hildburghausen öffnet ab Dienstag, den 2. Juni 2020, seine Sporthallen für den organisierten Sportbetrieb im Breiten-, Gesundheits-, Reha- und Leistungssport der Vereine.

 

WICHTIG:

Jeder Verein, so die Vorgabe des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, muss ein vereinsspezifisches Infektionsschutzkonzept erarbeiten, einhalten und überwachen. Dieses Konzept ist dem Landkreis Hildburghausen (Amt für Gebäudewirtschaft) als Halleneigentümer vorzulegen. Die Vereine können dabei auf die Handlungsempfehlungen des Landessportbundes Thüringen und auf die sportspezifischen Übergangsregeln der Sportverbände zurückgreifen. An den Sporthallen werden durch den Landkreis Hildburghausen entsprechende Vorkehrungen getroffen.

 

 

Mit dem Inkrafttreten der ab 13. Mai 2020 gültigen Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 darf in Thüringen wieder mehr Vereinssport angeboten und getrieben werden – an der frischen Luft sowie in Sportstätten. Damit ist ab Mittwoch ein nächster Schritt zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs möglich – stets unter strengster Beachtung der gültigen Abstandsregeln und Hygienevorschriften.

Damit sind viele Vereinsaktivitäten des organisierten Sports landesseitig nicht mehr verboten – siehe § 12 Absatz 4!
Um vor Ort in den vereinseigenen oder kommunalen Sportanlagen tatsächlich wieder Sport treiben zu können, sind aber noch weitere Schritte notwendig.

Neben den Regelungen der Verordnung (hier klicken) sind auch die Vorgaben des Konzeptes des TMBJS zu beachten. Dieses finden Sie hier:  Konzept Sportbetrieb Ministerium  

Um den Vereinen und den weiteren beteiligten Partnern vor Ort in den Kommunen und Landkreisen größtmögliche Hilfestellung und Handlungssicherheit zu geben hat der Landessportbund  in den letzten Tagen ein Dokument mit Empfehlungen zum weiteren Vorgehen bei der Wiederaufnahme des Vereinstrainings erarbeitet, welches Sie hier finden: LSB Handlungsempfehlung

 

Verwiesen sei auch noch einmal auf die sportartspezifischen Übergangsregeln der Sportfachverbände, welche im Hinblick auf die ausgeübten Sportarten für die Vereine und Landesfachverbände große Relevanz haben.
Sie werden auf der Seite des DOSB ständig ergänzt und aktualisiert:

https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/sportartspezifische-uebergangsregeln